Oliver Hangl/Andrea Gergely

Lovers‘ Walk 1998 3' (gekürzt)

Ein junger Mann allein in einem Park (Hangl alias Daniel Rose) spielt eine (Spielzeug-) Gitarre. Plötzlich taucht eine junge Frau im flatternden blauen Kleidchen auf: Sie tanzt zu der Musik und scheint dabei den Rasen kaum zu berühren; es ist ein Schweben, Hüpfen und Zappeln in der Luft. Daniel Rose, mitgerissen von dieser Begeisterung spielt sein Solo und tanzt mit, während er und das Mädchen sich immer näher kommen, um letztendlich gemeinsam davon zu schweben.

,Lovers‘ Walk’ in Anlehnung an Stummfilmästhetik auf Super 8 gedreht und schnitttechnisch kaum bearbeitet – thematisiert in ironisierter Weise neben der sehr subjektiven Gefühlserfahrungen der Verliebtheit, typische Rollenkonstellationen und Projektionen. Klischees werden mithilfe einer Neuinterpretation von Elementen der Bühne und des Films humorvoll und verfremdet ins Bild gesetzt. Im Juni 2003 erscheint die DVD ,Lovers‘ Walk _ in 30 easy versions’, auf der 30 Original-Soundtracks österreichischer und internationaler Komponisten vorgestellt werden.

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