Esther Stocker

Aus der Serie ,sehen als‘ 2001
No.1, 0' 30''
No.4, 0' 15'' No.5, 0' 31''

Stockers spannende Bildfindungen, die ebenso als Abstraktion von Fotografie als auch digitalen Medien begriffen werden können, legen oft eine Auseinandersetzung mit Ordnungssystemen nahe. Die Arbeiten der Künstlerin sind immer konzeptuell angelegt und verzichten – in der Reduktion auf schwarz/weiß – vollständig auf Farbe; dies gilt für ihre oftmals grisailleartigen Gemälde ebenso wie für die Videos.

„In einer ihrer Arbeiten aus der 6-teiligen Serie ,sehen als‘ von 2001 manipuliert sie direkt das Zentrum visueller Wahrnehmung: das Auge. Dieser Akt ist wichtig für die Rezeption ihrer Bilder. Wie Martin Prinzhorn schreibt: wie können wir den Inhalt von Repräsentationen überhaupt determinieren angesichts der vielfachen Interpretationsmöglichkeiten? Esther Stocker versucht dieser Frage von Grund auf nachzugehen, indem sie zeigt, dass schon Relationen, die wir intuitiv als einfache einstufen würden von großer Komplexität sein können.“ (Eva Schlegel, 2003)

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