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Video-Arbeiten im öffentlichen Raum

Über das Fernsehen, auf Leinwänden, über Screens oder andere Formen des Bildschirms präsentierte Bilder gehören inzwischen zu unserem Alltag. Vielfach nehmen wir sie kaum noch explizit wahr. Gab es noch vor 50 Jahren gerade mal zwei Formate – die Kinoleinwand und den Fernsehbildschirm – ist das Angebot heute so ausdifferenziert wie noch nie. Neben den frühen Formen des Spiel- oder Experimentalfilms wurde die Palette inzwischen bis zu den Werbeclips, Musikvideos und Visuals für jeglichen funktionalen Kontext erweitert.

Versuchte man das neue Medium ,Video‘ anfänglich (späte 60er, frühe 70er Jahre) vor allem als Mittel der Demokratisierung unseres Umganges mit visuellen Inhalten einzusetzen, ist es inzwischen (nicht zuletzt aufgrund immer preiswerteren Equipments) zu einem universell verwendeten Medienformat geworden. Auch als künstlerisches Ausdrucksmittel ist Video inzwischen allgegenwärtig.

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