Prozesse tiefgreifender Transformation veranlassen zahlreiche KünstlerInnen, das eigene Lebensumfeld, die sich verändernden Beziehungen, Objektverhältnisse, das Konsumverhalten aber auch private Rituale, in Kunstwerken öffentlich zu verhandeln und zur Diskussion zu stellen.

Den Arbeiten mit Video kommt dabei eine besondere Rolle zu, da dieses Medium offen und spontan einzusetzen ist .

Mit diesem Videoprojekt wird versucht, den flüchtigen Blick von Passantinnen und Passanten einzufangen. Sie sollen mit etwas Unerwartetem konfrontiert werden, was dazu beitragen kann, ihre Erwartungshaltungen zu brechen und die Verführungskraft der Kunst für einen neuen und eigenen Erkenntnisgewinn zu nutzen. Und dies alles in wenigen Minuten mit kunst en passant.

Lioba Reddeker, 2003

Und wo läuft kunst-en-passant?